R+V Indexinvest Test & Vergleich - Rürup Renten Vergleich 2016

R+V Indexinvest Test & Vergleich

R+V Indexinvest im Verbrauchercheck und Vergleich

Folgende Werte basieren auf einer Modellrechnung der R+V Indexinvest Rente mit 250€ Monatsbeitrag, 40 jährige(r), 25 Jahre Laufzeit. Verbraucher sollten sich das gesetzliche Produktinformationsblatt der R+V Indexinvest Rente anschauen und dort explizit die Kosten. Honorartarife sind meist deutlich günstiger und bringen Verbrauchern bis zu 30% höhere Vertragsergebnisse!

Produktmerkmale R+V Indexinvest
Effektivkosten ca. 1,30% p.a.
Abschlusskosten 1.875,- € (immer 2,5% der Garantiesumme)
Verwaltungskosten fix 210,- € p.a. (ca. 7% des Jahresbeitrags)
Verwaltungskosten variabel 0,50% p.a. des Vertragsguthabens
Renditeangaben inkl. Kosten nein
Garantierter Rechnungszins Rentenphase ja
Garantierter Rentenfaktor ja
Index Euro Stoxx 50
Erhalten Vertragsinhaber die Dividenden? nein
Gibt es einen Honorartarif / Nettotarif? nein
Renditebegrenzung durch CAP oder Quote? CAP
Finanzstärke ++

Erklärung in Kürze

Die R+V Indexinvest gehört zur Produktgruppe der Indexpolicen. Das Geld wird im klassischen Anlagestock der R+V angelegt und die daraus entstehenden Zinserträge können jedes Jahr wahlweise in eine Indexbeteiligung auf den Euro Stoxx 50 oder eine feste Verzinsung investiert werden. Einmal dem Vertrag gutgeschriebene Erträge aus einem der beiden Varianten können nicht mehr verloren gehen. Es gibt bei der R+V Indexinvest eine garantierte Mindestrente sowie ein Garantieguthaben der eingezahlten Beiträge.

Ertragsmöglichkeiten

Verbraucher sollten sich nicht durch die Versprechungen der Versicherer blenden lassen. Hohe Erträge ohne Risiko sind in der Praxis meist unrealistisch. Experten schätzen das langfristige Renditepotential von Indexpolicen zwischen 3 und 4,5% p.a. ein. Das dürfte auch für die R+V Indexinvest gelten. Damit liegen diese etwas besser als klassische Policen aber auch schlechter als fondsgebundene Verträge oder ETF Policen ohne Garantien. Dies liegt an der Kapitalgarantie, den hohen Vertragskosten der R+V Indexinvest sowie an der Renditebegrenzung durch den sogenannten CAP.

Honorartarife oder Nettotarife meist deutlich günstiger

Ein entscheidender Einflussfaktor auf die Ergebnisse, auch bei der R+V Indexinvest, sind die Vertragskosten. Hier schneiden provisionsfreie Honorartarife oder Nettotarife meist deutlich günstiger ab. Verbraucher können durch diese meist mehrere Tausend Euro Provisionen einsparen. Dadurch ergibt sich häufig bis zu 30% mehr Rente. Leider bietet die R+V Indexinvest keine Variante als Honorartarif oder Nettotarif an.

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Fazit

Das Anlagekonzept R+V Indexinvest ist durchaus ein innovativer Ansatz, der eine etwas höhere Rendite verspricht als klassische Versicherungsformen. Die R+V ist im Jahre 2011 mit diesem Produkt auf den Markt gekommen, nach dem Marktführer Allianz.  Die Vertragskosten der R+V Indexinvest stellen jedoch einen deutliche Renditeschmälerung für Verbraucher dar, hier schneiden provisionsfreie Honorartarife als Indexpolicen meist deutlich günstiger ab. Die Wahrscheinlichkeit weiter sinkender Zinsen im Anlagestock der Versicherer ist aufgrund des niedrigen Zinsniveaus sehr hoch. Dies wird sehr wahrscheinlich zu einer weiteren Absenkung des CAP führen. Auch wenn die Modellrechnungen der R+V Indexinvest lukrativ erscheinen, ist eine Senkung des CAP in den folgenden Jahren nicht eingerechnet. Die komplexe Funktionsweise des Anlagekonzepts bietet wenig Transparenz für Verbraucher. Selbst Experten fällt es schwer eine Rendite zu berechnen bei den unbekannten Faktoren von CAP Höhe, Börsenergebnissen, Kosten, etc. Die alte Anlageregel „Investiere nur in etwas das Du verstehst und einfach nachvollziehen kannst“ trifft auf die R+V Indexinvest sicher nicht zu. Bei Laufzeiten über 15 Jahren sollten Verbraucher aufgrund der höheren Transparenz und geringerer Kosten auf reine Fondsprodukte oder ETF Policen ausweichen. Wenn Verbraucher explizit nicht auf eine Mindestgarantie verzichten möchten ist die R+V Indexinvest eine Alternative zur klassischen Police.

Effektivkosten

Mittlerweile müssen Versicherer sämtliche Vertragskosten als Gesamtkostenquote oder Effektivkostenquote angeben. Diese wird auch bei der R+V Indexinvest im Produktinformationsblatt ausgewiesen. Die Zahl gibt an, wie hoch die jährliche Renditeeinbuße durch die gesamten Vertragskosten ist. Wird z.B. ein Bruttozins von 4% p.a. erwirtschaftet, bleiben nach Abzug von 1,30% Effektivkostenquote noch 2,70% p.a. für den Verbraucher übrig. Im Vergleich dazu bieten Honorartarife Effektivkosten von ab ca. 0,30%. Einige Kosten werden in der Effektivkostenquote leider nicht berücksichtigt z.B. Kosten bei Zuzahlungen. Weitere Details hier.

Bei Zuzahlungen sind die Kosten der R+V Indexrente sehr hoch. Neben 2,5% einmaligen Abschluss- und Vertriebskosten fallen zusätzlich 7,0% einmalig für übrige und Verwaltungskosten an. Das sind insgesamt 9,5% Einmalkosten für Zuzahlungen.

Vorsicht bei Hochrechnungen der Gesamtleistungen

Verbraucher sollten vorsichtig sein bzgl. der von der R+V hochgerechneten Ablaufwerte. Hier werden relativ hohe Renditeergebnisse unterstellt, die nicht unbedingt realistisch erscheinen aufgrund der weiter sinkenden Zinsen beim klassischen Anlagestock der Versicherer.

Abschluss- und Verwaltungskosten

Die Abschluss und Verwaltungskosten der R+V Indexinvest sind nicht unerheblich. Bei den Abschlusskosten werden 2,50% der insgesamt während der Vertragslaufzeit eingezahlten Beiträge vereinnahmt. Die fixen jährlichen Verwaltungskosten betragen ca. 7% gemessen am Jahresbeitrag. Besonders die variablen Verwaltungskosten sollten Verbraucher nicht unterschätzen. Die sich auf den ersten Blick harmlos anhörenden 0,50 EUR je 100 EUR Deckungskapital bedeuten real 0,50% jeder Jahr zusätzliche Kosten. Gerade gegen Ende der Laufzeit, wenn sich im R+V Indexinvest Vertrag größere Summen angesammelt haben wird dies teuer. Bei z.B. 100.000 € Vertragskapital sind dies zusätzliche jährliche Kosten von 500,- €.

Allianz Index SelectGarantierter Rechnungszins in der Rentenphase

Ist für Verbraucher eine spätere Rentenauszahlung wichtig, sollte dieser Punkt beachtet werden. Dieser ist vor allen Dingen auch bei der R+V Indexinvest Basisrente wichtig, da diese nur als Rente ausgezahlt wird. Viele Versicherer, so auch die R+V bieten Verbrauchern bei Indexpolicen in der Rentenphase aktuell 1,25% Garantiezins. Wie auch bei klassischen Policen.

Garantierter Rentenfaktor

Auch dieser Punkt ist sehr wichtig wenn es um eine Rentenzahlung geht, insbesondere bei der R+V Indexinvest Basisrente. Die R+V dokumentiert ihren Kunden in der Versicherungspolice einen garantierten Rentenfaktor. Dieser regelt, welche Mindestrente Verbraucher in Abhängigkeit vom Investmentkapital erhalten. Der Faktor wird je 10.000€ Investmentguthaben angegeben.

Index – Dividenden – R+V Indexinvest

Neben der festen Verzinsung bietet die R+V den Euro Stoxx 50 als auswählbaren Aktienindex an. Dieser beinhaltet die 50 größten europäischen Unternehmen. In diesen Index fließen keine Dividendenausschüttungen mit ein (sog. Kursindex) so dass Verbraucher bei der R+V leider nicht von den Dividendenauszahlungen des Aktienindex partizipieren.

CAP oder Quote?

Die R+V Indexinvest arbeitet im Produkt mit einem CAP (engl. Deckel) zur Begrenzung der Rendite. Es wird auf Monatsbasis die Rendite des Euro Stoxx 50 durch den CAP begrenzt. Positive und negative Monate gleichen sich aus und am Ende des Jahres erfolgt im schlimmsten Fall eine 0% Gutschrift in die R+V Indexinvest. Wichtig ist, dass der CAP jedes Jahr von der Versicherung neu festgelegt werden kann. Es gibt keinerlei vertragliche Zusage über die Mindesthöhe des CAP. Einige Indexpolicen Anbieter arbeiten auch mit einer sogenannten Partizipationsquote die ähnlich funktioniert. Ob CAP oder Quote für Verbraucher besser ist kann grundsätzlich nicht gesagt werden. Bei stark schwankenden Aktienmärkten bietet die Quote leichte Vorteile.

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